Die Ergebnisse von COP26 in der Perspektive – Der Staat wird es nicht fixen, wir sind es.

29.11.2021 Public Affairs von Bernd Buschhausen 

COP26 ist vorbei, der Klimawandel schreitet voran. Das ist zunächst das unmittelbare Ergebnis der Verhandlungen der Konferenz der Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (COP26) in Glasgow. So richtig viel war nicht zu hören, da nach wie vor die Covid-19-Pandemie sowohl die mediale als auch politische Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und doch: die existenzielle Herausforderung des Klimawandels bleibt, das Problembewusstsein in der Bevölkerung ist groß und der Handlungsdruck auf die Politik steigt.

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Klimadiskussion braucht Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit für den Erfolg

13.09.2021 Nachhaltigkeit von Carsten Böhme 

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels machen den Menschen in Deutschland zunehmend Sorgen. Die tragischen Überschwemmungen im Westen und Süden des Landes diesen Sommer werden den Trend, den wir bereits zu Beginn des Jahres in unserem Nachhaltigkeits-Barometer hervorgehoben haben, noch weiter verstärken. Damit einher geht aber auch die Angst, den nötigen Veränderungen finanziell nicht gewachsen zu sein.

Weiterlesen # Klimawandel # Change-Prozess # Bundestagswahlkampf

Mit dem Strom schwimmen – oder individuell Substanz stärken

24.08.2021 Krise & Wandel von Johannes Zenner 

Von Politik übers Feuilleton bis zur Wirtschaft wird diskutiert: Wo stehen wir bei Klimawandel und Energiewende? Weiß keiner so wirklich. Doch damit verbundene Geldanlagen gehen weg wie weiße Turnschuhe veganer Herstellung.

Der Klimawandel ist ein emotionales Thema, Fakten sind oft zweitrangig. Beispiel Ökostrom. Zahlen kursieren genug – je nach Auftraggeber und Studie optimistisch stimmend oder eben nicht. Mich ernüchtert es. So sehen manche Experten je nach Bezugsgröße die „neuen Erneuerbaren“ im Gesamtmix aktuell bei nur 4,8 Prozent.

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Der gelobte grüne Kunde – tut sich schwer bei nachhaltigeren Entscheidungen

10.05.2021 Nachhaltigkeit von Dana Garbe 

Nachhaltigkeit ist das Wort der Stunde. Ob im Werben der Parteien um die Wählergunst im Vorfeld der Bundestagswahl, in den Supermarktregalen, innerhalb der Lieferketten der globalen Marken oder bei der Titelauswahl der Geldverwalter. Unternehmen und Regierungen tun derzeit viel, um ihre Produkte und Aktivitäten nachhaltiger auszurichten. Denn beim Verbraucher hat Nachhaltigkeit im Pandemie-Jahr weiter an Bedeutung gewonnen. Dies ergibt unser Nachhaltigkeits-Barometer 2021. Einzig beim eigenen nachhaltigen Verhalten der Deutschen hapert es in der Umsetzung. Woran liegt das?

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Die Schnittstelle von Klimawandel und COVID-19 ist real

14.06.2020 Nachhaltigkeit von Louise McLaren 

Häufig sehen wir den Klimawandel und COVID-19 als einzelne, voneinander getrennte Störfaktoren an, die heutzutage unser Leben prägen. Dabei ist ihre Schnittstelle einen Blick wert.

Fairerweise muss man sagen, dass sich viele Regierungen angesichts der unzähligen Herausforderungen durch COVID-19, darauf konzentriert haben, die unmittelbaren Brände zu bekämpfen. Im Großen und Ganzen hat der Klimawandel noch keine derart dringliche Notsituation geschaffen. Außer – und das ist bemerkenswert – in Ländern, die große Waldbrände erlebt haben.

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Paris 2.0: Klimaverhandlungen in Marrakesch

07.11.2016 Public Affairs von Natalie Hallensleben 

In Marrakesch kommen sie ab heute wieder für zwei Wochen zusammen: die internationalen Klimaverhandler. Ihre Mission: Das Klima retten, indem sie das am 4. November in Kraft getretene historische Pariser Klimaabkommen mit Leben füllen.

Das Paris-Abkommen gilt schon jetzt als diplomatische Meisterleistung für den internationalen Klimaschutz. Im Dezember 2015 einigten sich 197 Länder nach langen und zähen Verhandlungen auf ein anspruchsvolles und rechtlich verbindliches Klimaregime. Das ambitionierte Ziel: Die Erde soll sich langfristig deutlich weniger als zwei Grad Celsius erwärmen, idealerweise weniger als 1,5 Grad Celsius.

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Klimapolitische Kehrwochen

15.06.2016 Public Affairs von Dana Garbe 

Mit dem Pariser Klima-Abkommen haben sich vor einem halben Jahr 175 Staaten verbindlich auf das „Zwei-Grad-Ziel“ geeinigt, um den weltweiten Klimawandel stoppen. Jeder der unterzeichnenden Staaten steht dabei in der Verantwortung, und Deutschland soll – in seiner Rolle als klimapolitischer Vorreiter – eine treibende Kraft bei der Umsetzung sein. Über die Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft stellte Goethe eine bedenkenswerte Maxime auf: „Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.“

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