Qualitätsjournalismus braucht PR – und umgekehrt

04.05.2021 Krise & Wandel von Johannes Zenner 

Die Corona-Pandemie zeigt, wie unverzichtbar Qualitätsjournalismus ist. Für objektive Berichterstattung braucht es wandlungsfähige Medien – und pragmatische Journalisten ohne Scheuklappen.

„Ich glaube nicht, dass sich die Zeitungsbranche selbst retten kann“, sagte der US-amerikanische Journalismus-Professor Erik Alterman bereits im November 2008. Und? Trotz wachsender Anforderungen ist bisher kein mediales Massensterben eingetreten. Manche Spieler erfinden sich stetig neu. Beispiel Handelsblatt: Die „Innovation Week“ steht für diesen frischen Geist zum 75. Geburtstag. Alles dreht sich um Innovation und Zukunft. Dies soll kein plumper Lobgesang auf ein wohlverdientes Wirtschaftsmedium sein. Vielmehr geht es darum, dass wir nach etwas mehr als 75 Jahren mit Ende des Nazi-Regimes, frei von Weltkriegen, aber aktuell gebeutelt von einer weltweit wütenden Pandemie, den Wert kritischen Qualitätsjournalismus erkennen und zu schätzen wissen.

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Warum müssen Geschäftsberichte eigentlich bunt sein?

29.09.2016 Kapitalmarkt & Investor Relations von Michael Knecht 

Schon vor mehr als 130 Jahren war im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch festgelegt, dass der Vorstand einer Aktiengesellschaft dem Aufsichtsrat und den Aktionären „für das verflossene Geschäftsjahr eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie einen den Vermögensstand und die Verhältnisse der Gesellschaft entwickelnden Bericht“ vorzulegen hat. Eigentümer und andere Geldgeber eines Unternehmens sind auch heute noch die zentrale Zielgruppe des Geschäftsberichts – Konzept und Inhalte dieses Dokuments haben sich im Zeitablauf jedoch deutlich weiterentwickelt.

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