Jetzt wird abgerechnet – Neuerung für die Vergütungssysteme von Vorständen

07.12.2020 Kapitalmarkt & Investor Relations von Dr. Götz Schlegtendal 

Mit den Vorgaben des ARUG II (Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrichtlinie) leitet sich die Vergütung von Vorständen künftig vornehmlich aus dem Aktiengesetz ab – anstatt aus dem Corporate Governance Kodex (DCGK) und den Rechnungslegungsstandards DRS 17.

Unverändert sind die Leitlinien zur Vergütung durch den Aufsichtsrat festzulegen und klar und verständlich zu beschreiben. Grafiken und Schaubilder können diese Darstellung erleichtern. Zu den Neuerungen gehört die stärkere Orientierung an der langfristigen und nachhaltigen Unternehmensstrategie. Entsprechend sollen nicht nur langfristige finanzielle, sondern auch langfristige nichtfinanzielle Ziele in die variable Vergütung integriert werden. Beispielhaft dafür sind soziale und ökologische Ziele wie neue Produkt- und Kundensegmente, Portfolioanpassungen, Effizienzsteigerungen, Förderung der Unternehmenswerte usw.).

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